Normale Funktion des Immunsystems
Immunsystem stärken
Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems.

Überblick
Das Immunsystem ist ein eng vernetztes System aus Zellen, Geweben und Botenstoffen, das den Körper rund um die Uhr beschäftigt. Es unterscheidet zwischen körpereigenen Strukturen und Fremdstoffen, reagiert auf Eindringlinge und merkt sich dabei vieles für die Zukunft.
Eine bedarfsgerechte Versorgung mit bestimmten Nährstoffen ist eine der Grundlagen dafür, dass dieses System normal funktionieren kann. Daneben spielen Schlaf, Stresslevel, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung eine zentrale Rolle.
Die EFSA hat für mehrere Vitamine und Mineralstoffe den Wirkungsbezug auf die normale Funktion des Immunsystems formal zugelassen — darunter Vitamin C, Vitamin D, Vitamin A, Zink, Selen, Eisen und Kupfer. Folsäure und die Vitamine B6 sowie B12 spielen ergänzend eine Rolle.
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist Vitamin D ein häufig diskutierter Engpass, weil die körpereigene Bildung über die Haut bei reduziertem Sonnenlicht nachlässt. Eine Bestimmung des Vitamin-D-Status beim Hausarzt gibt Aufschluss über den individuellen Bedarf.
Die liposomale Vitaresorp®-Formulierung kapselt fettlösliche Vitamine wie A und D in einer Phospholipid-Hülle ein. Das verbessert die Aufnahme — unabhängig davon, ob sie mit einer Mahlzeit eingenommen werden.
Wissenschaftlich dokumentiert
EFSA-zugelassene Aussagen
Vitamin C
Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
Vitamin D
Vitamin D trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
Zink
Zink trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
Selen
Selen trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.
Passende Inhaltsstoffe
Diese Nährstoffe spielen eine Rolle
Ernährung & Lebensstil
Was Sie selbst beitragen können
Vitamin-D-Status besonders in den Monaten Oktober bis April im Blick behalten — Bluttest beim Hausarzt schafft Klarheit.
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, idealerweise bei Tageslicht.
Auf eine bunte Mischung an Obst und Gemüse achten — möglichst saisonal und regional.
Ausreichend Schlaf (7–9 Stunden) — Erholung ist Teil der Immunbalance.
Stress aktiv reduzieren: Pausen, Entspannungsroutinen, Naturzeit.
Hände regelmäßig waschen — die einfachste und wirksamste Hygienemaßnahme.
Saunagänge oder Wechselduschen können das Wohlbefinden steigern, sofern gesundheitlich unbedenklich.
Wissenschaftlicher Kontext
Was die Wissenschaft sagt
Die Immunabwehr besteht aus zwei eng verzahnten Systemen. Die angeborene Abwehr reagiert schnell und unspezifisch auf Eindringlinge; die erworbene Abwehr lernt mit der Zeit dazu und entwickelt spezifische Antikörper. Beide Systeme benötigen für ihre normale Funktion eine ganze Reihe an Mikronährstoffen.
Vitamin C trägt insbesondere zur Funktion der Phagozyten — der „Fresszellen“ der Immunabwehr — sowie zum oxidativen Schutz bei. Vitamin D moduliert die Aktivität verschiedener Immunzellen; sein Status hängt stark von Sonneneinstrahlung und Ernährung ab. Zink und Selen sind Bestandteile zahlreicher Enzyme, die in der Immunabwehr eine Rolle spielen.
Kupfer und Eisen sind ebenfalls für die normale Immunfunktion wichtig — Eisen wird beispielsweise von Immunzellen für ihre Vermehrung benötigt. Die B-Vitamine B6 und B12 sowie Folsäure tragen zur normalen Bildung von Immunzellen bei.
Die EFSA-Wortlaute beziehen sich ausdrücklich auf die normale Funktion — keine Aussage darüber wird gemacht, dass ein Nährstoff vor einer konkreten Erkrankung schützt oder Erkältungen verkürzt. Diese Differenzierung ist wichtig: Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ärztliche Behandlung und keine Impfungen.
Wer seine Immunabwehr unterstützen möchte, denkt am besten in einem Gesamtbild: ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, eine bunte Ernährung und Stressreduktion sind mindestens so wichtig wie eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung.
Erhöhter Bedarf
Wer einen erhöhten Bedarf haben kann
In den dunklen Monaten von Oktober bis April bildet der Körper über die Haut deutlich weniger Vitamin D. Ältere Menschen mit reduziertem Aufenthalt im Freien, dunkelhäutige Menschen sowie alle, die viel Zeit drinnen verbringen, können von einer gezielten Vitamin-D-Versorgung profitieren.
In Phasen erhöhter körperlicher oder mentaler Belastung — beruflicher Stress, intensives Training, Schlafmangel — können einzelne Mikronährstoffe schneller verbraucht werden. Besonders Vitamin C und Zink sind hier häufig diskutiert.
Vegetarier und Veganer sollten besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Zink, Eisen, Vitamin B12 und Selen achten — diese Nährstoffe sind in tierischen Lebensmitteln oft besser verfügbar. Auch Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf an mehreren immunrelevanten Mikronährstoffen.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder lagern.





