Makronährstoff-Stoffwechsel

Gesunder Stoffwechsel

Beitrag zu einem normalen Energie- und Makronährstoff-Stoffwechsel.

Gesunder Stoffwechsel

Überblick

Der Stoffwechsel ist die Summe aller biochemischen Prozesse, mit denen der Körper Nahrung in Energie und in Bausteine für Zellen umwandelt. Tausende Reaktionen laufen dabei ständig parallel ab — viele davon sind auf eine kontinuierliche Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen angewiesen.

Man unterscheidet zwischen Energie-, Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel — alle vier Bereiche sind eng miteinander verzahnt. Der Körper schaltet je nach Nahrungssituation, Belastung und Tageszeit zwischen den Stoffwechselwegen um.

Die B-Vitamine spielen im Stoffwechsel eine zentrale Rolle: Biotin (B7) und Niacin (B3) sind im EFSA-Register für ihren Beitrag zu einem normalen Makronährstoff-Stoffwechsel und einem normalen Energiestoffwechsel verzeichnet. Magnesium ist zusätzlich für den Energiestoffwechsel zugelassen. Pantothensäure (B5) unterstützt den Steroidhormon-Stoffwechsel.

In der traditionellen Pflanzenkunde werden ergänzend Bitterkräuter und Pflanzenextrakte eingesetzt, die als verdauungsanregend gelten — EFSA-zugelassene Wirkaussagen zu diesen traditionellen Anwendungen gibt es allerdings nicht.

Wichtig zu wissen: Der Stoffwechsel verändert sich mit dem Alter, mit der Hormonlage und mit Ernährungs- sowie Bewegungsgewohnheiten. Nahrungsergänzungsmittel können diese Faktoren nicht ersetzen — sie sind ein Baustein in einem Gesamtbild.

Wissenschaftlich dokumentiert

EFSA-zugelassene Aussagen

  • Biotin

    Biotin trägt zu einem normalen Makronährstoff-Stoffwechsel bei.

  • Vitamin B3

    Niacin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

  • Magnesium

    Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Passende Inhaltsstoffe

Diese Nährstoffe spielen eine Rolle

Ernährung & Lebensstil

Was Sie selbst beitragen können

  • Regelmäßige Essenszeiten — der Körper liebt Rhythmus auch beim Stoffwechsel.

  • Eiweiß bei jeder Hauptmahlzeit hält länger satt.

  • Bewegung nach den Mahlzeiten — auch ein 10-Minuten-Spaziergang hilft.

  • Bitter-Lebensmittel (Chicorée, Radicchio, Artischocke) bewusst einplanen.

  • Genug Wasser trinken — Stoffwechsel braucht Flüssigkeit.

  • Krafttraining 2× pro Woche — Muskeln sind das größte stoffwechselaktive Gewebe.

  • Auf ausreichend Schlaf achten — Schlafmangel wirkt sich nachweislich auf den Stoffwechsel aus.

Wissenschaftlicher Kontext

Was die Wissenschaft sagt

Der Energiestoffwechsel verbindet die Hauptwege der Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen — die sogenannten Makronährstoffe. Jeder dieser Wege benötigt spezifische Enzyme, und viele dieser Enzyme arbeiten nur mit Cofaktoren aus der Gruppe der B-Vitamine.

Biotin ist beispielsweise Bestandteil von Carboxylasen, die in der Fettsäure-Synthese und im Aminosäure-Abbau eine Rolle spielen. Niacin ist als Vorstufe der Coenzyme NAD und NADP an Hunderten Stoffwechselreaktionen beteiligt. Magnesium wird für die ATP-Bildung benötigt — die universelle Energiewährung der Zelle.

Der Grundumsatz — also die Energie, die der Körper in Ruhe verbraucht — wird zu einem großen Teil durch die Muskelmasse bestimmt. Mehr Muskelmasse bedeutet einen höheren Grundumsatz. Krafttraining wirkt daher langfristig stoffwechselaktivierend.

Die Schilddrüse ist ein zentrales Steuerorgan des Stoffwechsels. Jod und Selen sind für die normale Schilddrüsenfunktion erforderlich — beide sind im EFSA-Register entsprechend verzeichnet. Bei Verdacht auf Schilddrüsen-Dysfunktion ist eine ärztliche Abklärung der richtige Weg.

Die EFSA-Wortlaute beziehen sich auf den normalen Stoffwechsel — Aussagen zur Gewichtsreduktion oder „Fettverbrennung“ sind dagegen streng reglementiert und werden bewusst vermieden. Es gibt keinen Inhaltsstoff, der nachweislich Fett verbrennt oder den Stoffwechsel über das natürliche Maß hinaus ankurbelt.

Erhöhter Bedarf

Wer einen erhöhten Bedarf haben kann

Mit dem Alter verlangsamt sich der Grundumsatz natürlicherweise — vor allem durch den Verlust an Muskelmasse. Regelmäßiges Krafttraining wirkt dieser Entwicklung entgegen, deutlich wirksamer als jede „Stoffwechsel-Kur“.

Menschen in einseitigen Ernährungsphasen — etwa strengen Diäten oder bei sehr selektiven Essgewohnheiten — können einen erhöhten Bedarf an B-Vitaminen und Magnesium haben. Auch Schwangere und Stillende sowie Leistungssportler haben höhere Bedarfe.

Nach bariatrischen Operationen, bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder nach längerer Antibiotika-Therapie kann die Aufnahme von Mikronährstoffen aus der Nahrung beeinträchtigt sein. Hier ist eine ärztliche Begleitung wichtig.

SK

Fachlich verantwortet von

Dipl. Ing. Stephanie Krückeberg

Lebensmitteltechnologin · Entwicklung & Geschäftsleitung Vitaresorp®

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder lagern.

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