Zur Ruhe kommen
Gesunder Schlaf
Unterstützung beim Einschlafen und in der nächtlichen Erholung.

Überblick
Erholsamer Schlaf ist eine der grundlegenden Voraussetzungen für körperliche und geistige Regeneration. Während wir schlafen, laufen im Körper zahlreiche Reparatur- und Aufräumprozesse ab — vom Gedächtniskonsolidieren über die Zellerneuerung bis zur Regulation des Hormonsystems. Wer regelmäßig schlecht in den Schlaf findet, beobachtet oft Auswirkungen auf Konzentration, Stimmung und Belastbarkeit am Folgetag.
Der eigene Schlaf-Wach-Rhythmus wird vom körpereigenen Hormon Melatonin gesteuert. Es wird in der Zirbeldrüse gebildet, sobald das Tageslicht nachlässt, und signalisiert dem Körper die Nachtruhe. Mit zunehmendem Alter sowie durch späten Bildschirmkonsum kann diese natürliche Ausschüttung nachlassen.
Für den Einstieg in den Schlaf ist Melatonin der am besten dokumentierte Nährstoff. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat den Wortlaut zugelassen, dass Melatonin zur Verkürzung der Einschlafzeit beiträgt — bei einer Aufnahme von 1 mg kurz vor dem Schlafengehen.
In traditioneller Anwendung werden begleitend beruhigend wirkende Pflanzenextrakte eingesetzt, darunter Lavendel, Passionsblume und Hopfen. Aminosäuren wie L-Tryptophan sind als natürlicher Vorläufer von Serotonin und Melatonin im Körper bekannt — eine EFSA-zugelassene Wirkaussage existiert hierfür jedoch nicht.
Die liposomale Vitaresorp®-Formulierung kapselt das Melatonin in eine Phospholipid-Hülle ein, die der natürlichen Zellmembran nachempfunden ist. So wird der Wirkstoff im Verdauungstrakt geschützt und kann besser über die Darmschleimhaut aufgenommen werden.
Wissenschaftlich dokumentiert
EFSA-zugelassene Aussagen
Melatonin
Melatonin trägt zur Verkürzung der Einschlafzeit bei (1 mg vor dem Schlafengehen).
Passende Inhaltsstoffe
Diese Nährstoffe spielen eine Rolle
Ernährung & Lebensstil
Was Sie selbst beitragen können
Regelmäßige Schlafenszeiten — der Körper liebt Rhythmus, auch am Wochenende.
Eine Stunde vor dem Zubettgehen kein helles Bildschirmlicht oder Blau-Anteile reduzieren.
Schlafzimmer kühl (16–18 °C), dunkel und gut belüftet halten.
Schwere Mahlzeiten und Koffein nach 16 Uhr meiden — Verdauungsarbeit stört die Tiefschlafphase.
Bewegung tagsüber, aber kein intensiver Sport am späten Abend.
Abends bewusst entspannen: Buch, ruhige Musik, Atemübungen statt Nachrichten-Scroll.
Tageslicht am Morgen — auch 10 Minuten draußen helfen, den Tag-Nacht-Rhythmus zu stabilisieren.
Wissenschaftlicher Kontext
Was die Wissenschaft sagt
Melatonin ist ein körpereigenes Hormon, das die Zirbeldrüse aus der Aminosäure Tryptophan synthetisiert. Seine Ausschüttung folgt einem zirkadianen Rhythmus, der maßgeblich vom Lichteinfall auf die Netzhaut gesteuert wird. Bereits am späten Nachmittag beginnt der Körper, Melatonin auszuschütten — der Höhepunkt wird in der Regel zwischen zwei und vier Uhr nachts erreicht.
Studien zeigen, dass die endogene Melatonin-Produktion mit zunehmendem Alter abnimmt. Auch späte Bildschirmnutzung, Schichtarbeit, häufige Zeitzonenwechsel sowie nächtliches Kunstlicht können die natürliche Ausschüttung verzögern oder reduzieren.
Liposomale Formulierungen schützen den Wirkstoff im Magen-Darm-Trakt vor zu schneller Aufspaltung und können die Aufnahme über die Darmschleimhaut verbessern. In der Vitaresorp®-Technologie wird Melatonin in eine doppelschichtige Phospholipid-Hülle eingebettet, die der natürlichen Zellmembran nachempfunden ist.
Die EFSA hat den Wirkungsbezug auf die Einschlafzeit ausdrücklich nur bei einer Aufnahme von 1 mg kurz vor dem Schlafengehen zugelassen. Andere Wirkbezüge zu Melatonin — etwa zur Schlafqualität, Schlafdauer oder zu spezifischen Schlafstörungen — sind nicht freigegeben und werden daher nicht beworben. Bei anhaltenden Schlafproblemen ist eine ärztliche oder schlafmedizinische Abklärung der richtige Weg.
Erhöhter Bedarf
Wer einen erhöhten Bedarf haben kann
Mit dem Alter lässt die körpereigene Melatonin-Produktion natürlicherweise nach. Ab etwa dem 50. Lebensjahr kann das ein Faktor sein, der das Einschlafen erschwert. Auch Frauen in den Wechseljahren erleben hormonelle Verschiebungen, die sich auf den Schlaf-Wach-Rhythmus auswirken können.
Schichtarbeiter, Fernreisende und Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten haben es besonders schwer, einen stabilen Schlafrhythmus aufzubauen. Hier hilft eine bewusste Lichthygiene zusätzlich zur Nährstoffversorgung.
Wer den Tag stark digital verbringt und abends spät noch auf Bildschirme schaut, unterdrückt damit die natürliche Melatonin-Ausschüttung. Auch Phasen erhöhter mentaler Belastung können den Einschlafprozess erschweren — hier ist die Kombination aus Schlafhygiene, Entspannungsroutinen und gegebenenfalls Ernährungsbausteinen sinnvoll.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder lagern.


