Haare · Nägel · Zähne
Gesunde Haare, starke Nägel, gesunde Zähne
Beitrag zur Erhaltung normaler Haare, Nägel und Zähne.

Überblick
Haare, Nägel und Zähne sind sichtbare Spiegel der inneren Versorgung. Veränderungen in Struktur oder Wachstum werden oft als Erstes wahrgenommen — manchmal noch bevor andere Anzeichen einer veränderten Nährstoffversorgung sichtbar werden.
Haare und Nägel bestehen zum Großteil aus Keratin, einem Strukturprotein, das ständig neu gebildet werden muss. Zähne dagegen sind spezialisiertes Knochengewebe mit einer harten Schmelzschicht, die nicht regenerationsfähig ist — was die Mundhygiene und Zahnpflege so wichtig macht.
Biotin, Selen und Zink sind im EFSA-Register für ihren Beitrag zur Erhaltung normaler Haare verzeichnet. Selen und Zink tragen zusätzlich zur Erhaltung normaler Nägel bei. Vitamin D ist im EFSA-Register als Beitrag zur Erhaltung normaler Zähne verzeichnet — Calcium ergänzt diese Wirkung.
Gerade bei einseitiger Ernährung, bei häufig getragenen Nagellacken, bei sehr stark beanspruchtem Haar oder in den Wechseljahren kann ein erhöhter Bedarf an diesen Mikronährstoffen entstehen. Bei deutlich sichtbaren Veränderungen — etwa starkem Haarausfall, brüchigen Nägeln oder Zahnfleischbeschwerden — empfiehlt sich eine ärztliche oder zahnärztliche Abklärung.
Die liposomale Vitaresorp®-Formulierung ermöglicht eine zuverlässige Aufnahme der wasser- und fettlöslichen Mikronährstoffe — wichtig gerade bei den fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin D.
Wissenschaftlich dokumentiert
EFSA-zugelassene Aussagen
Biotin
Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare bei.
Selen
Selen trägt zur Erhaltung normaler Haare und Nägel bei.
Zink
Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare und Nägel bei.
Vitamin D
Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei.
Ernährung & Lebensstil
Was Sie selbst beitragen können
Eiweiß bei jeder Hauptmahlzeit — Keratin braucht Aminosäure-Bausteine.
Auf scharfe Reinigungsmittel und übermäßiges Stylen verzichten.
Zahnseide oder Interdental-Bürsten täglich verwenden, nicht nur die Bürste.
Fluorid-haltige Zahnpasta als Grundbaustein der Mundpflege.
Stress reduzieren — beeinflusst nachweislich auch das Haarwachstum.
Bei Nagellack regelmäßige Pausen einlegen, damit die Nagelplatte regenerieren kann.
Mindestens einmal jährlich zur zahnärztlichen Kontrolle und professionellen Zahnreinigung.
Wissenschaftlicher Kontext
Was die Wissenschaft sagt
Haare, Nägel und Zähne bestehen größtenteils aus Keratin beziehungsweise spezialisiertem Knochengewebe. Beide Strukturen sind langlebiger als andere Körpergewebe — das hat Vor- und Nachteile: Veränderungen werden später sichtbar, halten dann aber länger an.
Biotin ist ein wasserlösliches B-Vitamin und Bestandteil mehrerer Enzyme, die im Energiestoffwechsel und in der Aminosäure-Synthese benötigt werden. Insbesondere die Synthese von Keratin profitiert von einer ausreichenden Biotin-Versorgung.
Selen ist Bestandteil von Glutathion-Peroxidasen, die oxidativen Stress regulieren — auch in den Haarwurzeln. Zink wirkt strukturbildend und enzymatisch; es ist an mehr als 300 Enzymen beteiligt, viele davon spielen eine Rolle in der Zellteilung und im Eiweißstoffwechsel.
Für Zähne ist neben Vitamin D vor allem Calcium relevant — und natürlich die tägliche Mundhygiene, die durch keine Ergänzung ersetzt werden kann. Fluorid härtet den Zahnschmelz und ist Standard in Zahnpasten weltweit.
Die EFSA-Wortlaute beziehen sich ausdrücklich auf den Erhalt normaler Strukturen — Aussagen zu beschleunigtem Haarwuchs, dickerer Nagelplatte oder Schutz vor Karies sind nicht zugelassen und werden nicht beworben.
Erhöhter Bedarf
Wer einen erhöhten Bedarf haben kann
Frauen in den Wechseljahren bemerken durch den sinkenden Estrogenspiegel oft Veränderungen an Haaren und Nägeln. Eine gezielte Versorgung mit Biotin, Zink und Selen kann hier sinnvoll sein — ergänzt durch eine ausreichende Eiweißzufuhr.
Vegetarier und Veganer haben oft einen niedrigeren Status an Zink und Eisen — beide Mikronährstoffe sind in tierischen Lebensmitteln besser verfügbar. Bei einseitiger Ernährung sollte der Status regelmäßig kontrolliert werden.
Starke mechanische und chemische Belastung von Haaren und Nägeln — häufiges Färben, Hitze-Styling, Gel-Lacke, häufiger Wasserkontakt — erhöht den Verschleiß. Auch Stress wirkt sich nachweislich auf das Haarwachstum aus: Telogenes Effluvium beschreibt einen stressbedingten Haarverlust, der etwa drei Monate nach der Auslöser-Phase sichtbar wird.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite kleiner Kinder lagern.


