Kieselsäure (Silicium) — Ultraspurenelement aus Mineral- und Pflanzenquellen

Kieselsäure ist die wasserlösliche Form von Silicium, dem nach Sauerstoff zweithäufigsten Element der Erdkruste. Im Körper liegt Silicium in geringen Mengen in Bindegewebe, Haut, Haaren und Nägeln vor.

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Kieselsäure

Was ist es?

Silicium (chemisches Symbol Si) wird über Trinkwasser und Lebensmittel als Orthokieselsäure (H₄SiO₄) aufgenommen. Im Körper findet es sich überwiegend in Bindegewebe, Knochen, Haut, Haaren und Nägeln. Die Essenzialität für den Menschen ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt — Silicium gilt als bedingt essentiell. In Vitaresorp®-Produkten wird gut bioverfügbare kolloidale Kieselsäure aus Bambus-Extrakt verwendet.

Gesundheitsbezogene Angaben

gemäß EU-Verordnung 1924/2006 i.V.m. 432/2012

Für Kieselsäure sind aktuell keine gesundheitsbezogenen Angaben nach EU-Verordnung 432/2012 zugelassen.

Wir machen daher keine Aussagen zu möglichen Wirkungen.

Funktion im Körper

Silicium wird über den Verdauungstrakt überwiegend als undissoziierte Orthokieselsäure (H₄SiO₄) resorbiert. Im Organismus ist Silicium mengenmäßig in Bindegewebe, Knorpel, Knochenmatrix, Haut, Haaren und Nägeln nachweisbar, wo es an Glykosaminoglykane-haltige Strukturen sowie an Kollagen- und Elastinfasern gebunden vorkommt. Die freie Plasma-Konzentration liegt im niedrigen mikromolaren Bereich; die Ausscheidung erfolgt überwiegend renal als Orthokieselsäure.

Empfohlener Tagesbedarf

Die durchschnittliche Aufnahme über eine westliche Mischkost wird auf 20-50 mg pro Tag geschätzt. Die EFSA hat keinen Tolerable Upper Intake Level für Silicium festgelegt; die Behörde sieht die Aufnahme aus normalen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln als unbedenklich.

Natürliche Quellen

Silicium-reich sind Vollkornprodukte (insbesondere Hafer und Hirse), Bier (durch Gerste), Bananen, Bohnen, Spinat und einige Mineralwässer. In der pflanzlichen Welt ist Silicium besonders konzentriert in Schachtelhalm und Bambus.

Wer hat erhöhten Bedarf?

Da keine zwingende Essenzialität nachgewiesen ist, wird kein klassischer Bedarf abgeleitet.

Hinweise zur Unterversorgung

Ein dokumentierter Silicium-Mangel beim Menschen ist in der wissenschaftlichen Literatur nicht etabliert.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen mit Medikamenten oder anderen Mineralstoffen sind in klinisch relevanter Form nicht beschrieben.

Wann sind Effekte zu erwarten?

Aufgenommenes Silicium wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden — eine zeitliche Trennung von Veränderungen ist schwer messbar, da kein etablierter Status-Marker existiert.

Nebenwirkungen & Sicherheit

Kieselsäure in den üblichen Dosen aus Nahrungsergänzungsmitteln gilt als gut verträglich.

Tipp

In Vitaresorp®-Produkten wird Kieselsäure aus Bambus-Extrakt gewonnen — eine pflanzliche Quelle, die in der traditionellen ostasiatischen Pflanzenkunde verwendet wird. Die enthaltenen Polyphenole des Bambus kommen als Begleitstoffe mit.

Vitaresorp-Produkte mit Kieselsäure

Quellen & wissenschaftliche Referenzen

  1. [1]

    European Food Safety Authority (EFSA). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to silicon, 2009.

  2. [2]

    Jugdaohsingh R. Silicon and bone health. Journal of Nutrition, Health and Aging, 2007;11(2):99-110.

  3. [3]

    Weiterführende biomedizinische Literatur zu Silicium — PubMed-Datenbank.

Die hier aufgeführten Publikationen dienen der wissenschaftlichen Einordnung. Sie stellen keine gesundheitsbezogenen Angaben im Sinne der EU-Verordnung 1924/2006 dar.

% NRV = Nährstoffbezugswert für die tägliche Zufuhr gemäß Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Anhang XIII. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.